1. Problem: Deine Website ist nicht ansprechend oder nutzerfreundlich
Lösung: Menschen reagieren auf klare, schöne und ruhige Designs – mit guten Bildern, einfachen Texten und einer übersichtlichen Navigation.
Achte dabei auf:
- gut lesbare Schriften
- ein stimmiges Farbschema (und etwas Farbpsychologie)
- klar strukturierte Abschnitte und Überschriften
- eine Navigation, die sofort erklärt, wohin es geht
Stockfotos können helfen. Pexels ist kostenlos, Shutterstock ist eine gute Alternative und Lummi liefert AI-generierte Bilder, die lizenztechnisch entspannt sind. Am besten funktioniert aber immer echte, persönliche Fotografie oder ein Shooting mit einer Branding-Fotografin.
2. Problem: Du bist nicht konstant auf Social Media aktiv
Lösung: Plane feste Zeiten ein und kehre zurück zu dem, was Social Media ursprünglich war: sozial.
Du musst nicht täglich posten. Für viele lokale oder dienstleistende Businesses reichen 2–3 Posts pro Woche, die du auch wirklich durchhältst.
Zurück zu den Basics:
- kommentieren
- liken
- Stories teilen
- echte Einblicke zeigen
- Spaß daran haben
Konsistenz schlägt Perfektion – immer.
3. Problem: Deine Branding-Sprache erreicht deine Zielgruppe nicht
Lösung: Mach einen Schritt zurück und lerne deine Zielgruppe besser kennen.
Stell dir ein paar einfache Fragen:
- Wie alt sind sie?
- Wo leben sie?
- Wie sieht ihr Alltag aus?
- Was motiviert sie?
- Was ist ihr eigentliches Problem?
- Wie groß ist ihr Budget?
- Haben sie Kinder? Haustiere?
- Wie treffen sie Kaufentscheidungen?
Schau zusätzlich in: Google Analytics, Instagram Insights oder die Facebook Insights. Oder nutze Social Media für kleine Umfragen.
Auch kurze Gespräche mit echten Kundinnen geben unglaublich wertvolle Hinweise.
4. Problem: Du nutzt keine SEO-Strategie
Lösung: Lerne die Grundlagen oder hol dir Unterstützung, damit Google deine Website wirklich versteht.
Viele glauben: Website gebaut = Menschen finden mich. Leider nein.
SEO sorgt dafür, dass deine Seite so mit Google „spricht“, dass Google sie besser einordnen kann. SEO ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint.
Wenn du es selbst machen möchtest, starte mit:
- Recherche nach Keywords, für die du gefunden werden willst
- Tools wie Ubersuggest zur Unterstützung
Ehrlich gesagt: SEO ist komplex. Wenn du möchtest, dass es richtig sitzt, lohnt es sich, eine Fachperson hinzuzuziehen.
5. Problem: Dein Texte Texte sind nicht überzeugend geschrieben
Lösung: Arbeite mit einer Copywriterin, die deine Branche versteht.
Texte sollen:
- klar erklären, was du anbietest
- Bedürfnisse deiner Besucher erkennen
- sie zum nächsten Schritt führen
- Vertrauen aufbauen
Wenn Besucher deine Seite verlassen und nicht wissen, was du eigentlich machst, liegt es fast immer am Text. Gute Copy macht deine Website erfolgreich, schlechte Copy bremst fast alles aus.
6. Problem: Du hast kein Google Business Profil
Lösung: Richte dein Profil ein und bleib dort aktiv.
Das Google Business Profil ist eines der stärksten kostenlosen Tools, um lokal sichtbar zu werden.
Dort pflegst du:
- Telefonnummer
- Adresse
- Website
- Öffnungszeiten
- Fotos
- Bewertungen
Wenn du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung möchtest, habe ich dazu einen ganzen Beitrag inkl. Tipps, wie du die Insights nutzt, um bessere Entscheidungen zu treffen.
Fazit
Das sind die sechs häufigsten Gründe, warum kleine Unternehmen online nicht wachsen:
- Die Website ist nicht nutzerfreundlich
- Es gibt keine Social-Media-Konstanz
- Die Marke spricht die falsche Zielgruppe an
- SEO fehlt komplett oder ist schlecht umgesetzt
- Die Texte sind unklar oder verwirrend
- Es gibt kein Google Business Profil – oder es ist nicht gepflegt
Die gute Nachricht: All das lässt sich fixen.
Mit etwas Zeit, klaren Prioritäten und wenn möglich einem kleinen Team an deiner Seite wird aus Stillstand wieder Bewegung.